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VORSCHAU
Workshop AFTER ZERO- 8.&9.Oktober 2022- Hall ( bei Innsbruck)
Butohtraining in der Tanztendenz München, wieder ab 21.September 2022
Liquid Face- Butohperformance - Mohr- Villa, 3.&4. Juni 2022
AFTER ZERO- Butohperformance an der Isar- 8. Mai 2022
ZERO- eine Installation im KloHäuschen, Oktober 2021
Tanzperformance "Engel", 23 .Juli 2021 im Abgußmuseum
Weltreise-Lernen von freien Künstlern- Stefan Maria Marb im Interview
Tanz.Therapie in Krisenzeiten- Einzelsitzungen
Yoshito Ohno ist gestorben- ein Nachruf von Stefan Maria Marb

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Workshop AFTER ZERO
8. und 9. Oktober in Hall (bei Innsbruck)
mit Stefan Maria Marb

Der Workshop AFTER ZERO wird sich mit der Frage beschäftigen, was nach der Leere eines Nullzustandes, wie dieser beispielsweise während der globalen Corona-Pandemie erlebt wurde,
kommen kann?
In dieser Ungewissheit begeben wir uns im Butoh in eine leidenschaftliche psychophysische Auseinandersetzung, welche uns auf unsere eigene fragile Wildheit, auf unser inneres unbekanntes
Tier zurückwirft. So kann sich ein magisch-scheuer Tanz, der noch nicht gekannt, ankoku ist, entfalten.
Im Workshop werden traditionelle japanische Butoh Elemente ebenso vermittelt, wie eigene zeitgemäße Ansätze des Leiters Stefan Maria Marb. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der eigenen und improvisatorischen Gestaltung des Tanzes der TeilnehmerInnen.

Ort: Festsaal des Leopoldinum, Straubstr. 7, AT- 6060 Hall in Tirol  
Zeit: Samstag, 11 bis 16 Uhr und Sonntag 10 Uhr bis 15 Uhr
Kursgebühr
: 160€.-
Frühbucherrabat 140 €.-:  bei Zahlungseingang bis
9. September

Anmeldung und Information: Gerlinde Trommelschläger
Email: trommelschlaeger@gmx.at,
Tel: +43 (0)69910713112
Bank: IBAN AT03 5700 0530 1100 7760, BIC: HYPTAT22

Foto: Volker Derlath

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Butohtraining in der Tanztendenz München
jeden Mittwoch, 19 bis 20.30 Uhr
mit Stefan Maria Marb

Für Anfänger und Fortgeschrittene
Einstieg jederzeit möglich


Beginn: 21. September 2022
Inhalt: Den einzelnen Stunden liegen dabei folgende variierende Elemente zugrunde: Warm Up, Atemexercieses, Bodenarbeit, Slow Walk und Floating, Metamorphose, Animal, Musikstudium, Butoh & Contact sowie die themengestützte und freie Improvisation.

Kosten: 10er Karte 230€.-
Einzelstunde: 30 €.-
Probestunde: 15€.-
Überweisung: Stefan Marb, IBAN DE50700100800424939802;
BIC: PBNKDEFF


Anmeldung und  Information: info@butoh-marb.de 089/7148848

 

Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung!
Bitte beachten Sie die aktuellen Pandemie- Restriktionen!


Foto: Volker Derlath

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Liquid Face- Open Air Butohperformance
3.& 4. Juni, 20.30 Uhr
im Park der Mohr-Villa ( München-Freimann, Situlistr.75)
Stefan Maria Marb mit dem Butohatelier 2022

Aktuelles Interview zu Liquid Face mit Stefan Maria Marb, lesen Sie hier!

Gesicht, mein Gesicht.
Wessen bist du? für was für Dinge
bist du Gesicht?
Wie kannst du Gesicht sein für so ein Innen,
drin sich immerfort das Beginnen
mit dem Zerfließen zu etwas ballt.
Hat der Wald eine Gesicht? ( Rainer Maria Rilke)

Das Gesicht bildet neben der Motorik eine unverkennbare Visitenkarte unserer Persönlichkeit. Dazu zeigt die jeweilige Mimik einen wichtigen Ausdruck unseres Selbst, weshalb wir auch beim Gesicht vom Antlitz der Seele sprechen.  Von Geburt an mögen wir Gesichter, unsere Wahrnehmung diesbezüglich entwickelt sich deshalb rasch und wird im Laufe unserer weiteren Entwicklung besonders fein und ausgeprägt. Physiologisch ist unser Gesicht mit einer Vielzahl von Muskeln ausgestattet, um eine offene und natürliche Mimik in der sozialen Kommunikation zu gewährleisten. Kleine Kinder zeigen ihre Gefühle offen und lebendig in ihren kleinen Gesichtern. Im Verlauf unserer Sozialisation verlernen wir jedoch diese Fähigkeit und als Erwachsene verstecken wir häufig die emotionale Expression hinter der Maske einer ausdruckslosen Persona. Eine Vielzahl von Faktoren spielt für diese mimische Verarmung eine Rolle, angefangen von unserer Erziehung und Sozialisation in eine eher introvertierte Kultur, welche die offen mimische Darstellung von Gefühlen in der Öffentlichkeit missbilligt, bis hin zu rein persönlichen Ursachen, gespeist aus zum Teil negativ prägenden Erfahrungen aus der Kindheit.
Im Butoh haben wir die Möglichkeit, diesen erlernten Schleier der Persona zu hinterfragen und auch zu heben, mit unserem verborgenen wahren Antlitz und den dahinterliegenden Emotionen in Berührung zu kommen sowie schließlich dem Ganzen einen kreativen Ausdruck zu verleihen, der befreiend wirkt. Eine manifeste Spaltung von Gesicht und Körper kann so spielerisch aufgehoben werden und eine schrittweise Integration ermöglichen.

Die Butohperformance Liquid Face wird mit 12 Tänzerinnen und Tänzern, einem Schauspieler sowie mit Livemusik in die Natur des großzügigen Parkes eintauchen, sich dort immersiv verlieren um dann in einem Moment herauszutreten, Gesicht zu zeigen, welches sich inzwischen einer tiefgreifenden Metamorphose unterzogen hat.

 

Konzept und Choreografie: Stefan Maria Marb
Assistenz: Alexander Strauß
Spiel: Gerd Lohmeyer
Live am Cello: Jost-H. Hecker
Tanz: Sieglinde Maerzke, Günther Maier, Eugenie Nietmann, Andrea Stapfer, Rosemarie Weichel,  Hanne Wölfle, Angelika Thomas- Roper, Marcela D`Amico, Maria Thomaser, Frauke Gerbig

Info: info@butoh-marb.de

Mohr-Villa

Stefan Maria Marb ist Mitglied der Tanztendenz München

Foto: Aleksandra Kwasnik

 


 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


AFTER ZERO - Butohperformance mit Stefan Maria Marb
8. Mai, Matinee um 11 Uhr
an der Isar, Flaucherinsel (unterhalb des Flaucherstegs)


Die Teilnahme ist kostenlos und erfolgt auf eigene Verantwortung!  
Spenden sind herzlich willkommen ( vor Ort oder online)!

Im vergangenen Jahr setzte sich Stefan Maria Marb in zwei Performances mit dem Thema ZERO auseinander, worin ein existentieller Nullzustand, die Leere  erforscht und ertanzt wurde. Eine Produktion fand dabei als experimentelle Lectureperformance, Meditation und Installation im Kunstraum des KloHäuschens statt.
AFTER ZERO wird nun direkt daran anknüpfen, mit der Frage, was nach der Leere der Null kommen kann? Damit tritt der Butohtänzer in eine psychophysische Konfrontation und wird auf seine eigene fragile Wildheit zurückgeworfen, auf sein inneres unbekanntes Tier, wofür der offene Landschaftsraum des Flussbetts  ideal erscheint. Im Austausch mit dieser Natur entsteht ein magisch-scheuer Tanz.

Stefan Maria Marb ist Mitglied der Tanztendenz München

Foto:Aleksandra Kwasnik

 


 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


ZERO- eine Installation im KloHäuschen
8. bis 10. Oktober 2021
mit Stefan Maria Marb

physische Präsenz: 8.Oktober, ab 18.39 Uhr
9.Oktober, ab 18.37 Uhr
10.Oktober, ab 18.35 Uhr


Der Künstler wird an den drei Tagen jeweils ab dem Moment des Sonnenuntergangs für einen unbestimmten Zeitraum anwesend sein. Daraus entsteht eine öffentliche Installation, die sich laufend verändert. 

Die Installation Zero des Performancekünstlers  Stefan Maria Marb hält nach seiner längeren Schaffenspause ganz besonders inne und zelebriert einen kreativen Nullzustand, welcher im Rahmen einer öffentlichen Installation vom 8. bis zum 10. Oktober dem Publikum intime Einblicke in einen grundlegenden künstlerischen Schaffensprozess vermittelt. Pausen, Gaps und Leerstellen geben den Rhythmus des Geschehens bzw. Nicht-Geschehens vor, in denen sich der Künstler in eine Art Meditation versetzt und auf den schöpferisch-richtigen Moment, den Kairos, wie die alten Griechen sagen würden, wartet. Akzentuierend unterbrochen wird dieser Zustand durch Musikeinspielungen, Minimal Performances sowie durch Lesungen aus verschiedenen Schriften. Für die antiperformative Textur von Zero zeigt sich der Kunstraum des KloHäuschen wie geschaffen, ist er doch historisch betrachtet ein viszeraler Ort, an dem über viele Jahre elementare Grundbedürfnisse schnell "erledigt" wurden. Zero greift diese Geschichte bewusst auf, bewegt sich jedoch dabei auf einer entgegengesetzt verlangsamenden Zeitschiene und sieht in diesem chtonischen Großstadtraum, welcher mit der unterirdischen Kanalisation der Metropole verknüpft ist, die Metapher einer Geburtsstation, in der künstlerisch fundamental Neues entstehen kann. Es ist eine leicht zu übersehende Oase, ein utopischer Rückzugsort, an der belebten Münchner Großmarkthalle, den Zero erforschen und beleben möchte.

 

Das KloHäuschen
Thalkirchner Straße / Ecke Oberländerstr.
Großmarkthalle Westtor
U3/ U6 Implerstrasse


Maßnahmen zur Beseelung des Klohäuschens an der Großmarkthalle
Ein Projekt des realitaetsbüros, gefördert vom Kulturreferat der LH München.

Stefan Maria Marb ist Mitglied der Tanztendenz München


Foto: Bettina Gorn

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Tanzperformance"Engel"
Stefan Maria Marb mit dem Butohatelier 2021
Premiere live am 23. Juli 2021


Hier der Video von Diether Sommer!

 

"...Jeder Engel ist schrecklich" ( aus den Duineser Elegien von Rainer Maria Rilke)

Im Museum für Abgüsse befindet sich eine über
3 m hohe und vollendete Figur der Nike von Samothrake (siehe Foto). Sie erscheint manchem Betrachter als übergroßer Engel, welcher kraftvoll ausschreitend  das Gesamtbild im Lichthof des Museums dominiert. Beflügelt und angetrieben von dieser Skulptur möchte die Performance Engel heraustreten aus einer sich lange hinziehenden, bleiernen Corona -Zeit, um dem Zuschauer Inspirationen aus der Welt der poetischen Tanzkunst zu vermitteln.

 
Choreografie und Regie: Stefan Maria Marb
Assistenz: Alexander Strauß
Spiel: Gerd Lohmeyer
Live am Cello: Jost-H. Hecker
Tanz: Beate Brömse, Beate Dürr, Inka Maiwaldt, Anne Egger-Büssing, Gisela Maria Hailer, Sieglinde Maerzke, Günther Maier, Eugenie Nietmann, Henriette Preinhelter, Andrea Stapfer, Rosemarie Weichel,  Hanne Wölfle

 



Museum für Abgüsse: geöffnet täglich Mo- Fr, 10–18 Uhr

Mehr Information: www.abgussmuseum.de
Eine Produktion von Stefan Maria Marb. Stefan Maria Marb ist Mitglied der Tanztendenz München.
Foto: H. Gloeckler

 

 

Der Besuch erfolgt auf eigene Verantwortung!
Bitte beachten Sie die aktuellen Pandemie- Restriktionen!


Foto:H. Gloeckler

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Lernen von freien Künstler- Stefan Maria Marb im Interview/ MF zu seiner Weltreise

Als Tänzer und Choreograf durchstreift Stefan Maria Marb weit voneinander entfernte Wahrnehmungswelten und lässt das Apollinische und das Dionysische in seinem Körper aufeinanderprallen. Im August letzten Jahres ist der Münchner in die äußere Welt aufgebrochen. »Nach dreißig Jahren ununterbrochener Arbeit wollte ich mal etwas völlig anderes machen und sehen.« ....

Lesen Sie weiter!

Hier der Link

 


 

 

 


Tanztherapie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Tanz.Therapie in Krisenzeiten

Einzelsitzungen mit Stefan Maria Marb
i

In diesem Ansatz kombiniere ich tanztherapeutische
Anwendungen mit einfachenÜbungen aus dem japanischen
Butoh und der Gestaltarbeit.
Dieser Ansatz hat sich bei Traumats, Krisen und unterschiedlichen Störungen wie beispielsweise beim Burnout Syndrom, bei Ängsten oder auch bei körperlichen Problemen bewährt.
In den Einzelsitzungen suchen wir gemeinsam nach Möglichkeiten mit Ihren Schwierigkeiten umzugehen und vertrauen dabei der Sprache und dem authentischen Ausdruck Ihres Körpers. Dazu kommen klärende Gespräche, wodurch schrittweise eine Heilung in Gang gesetzt wird.
Ziel ist es dabei, die eigenen Stärken zu erkennen und eigene Ressourcen zu aktivieren.

mehr Info


Anmeldung und weitere Information unter:
089/7148848 oder per e-mail: smmarb@web.de


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Der große japanische Butohmeister Yoshito Ohno
ist im Januar 2019 verstorben!


Hier der Nachruf " Create the Body" von Stefan Maria Marb auf Tanznetz

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


Apres- eine Verwandlung
30 Jahre Butoh des Stefan Maria Marb
Fotoausstellung und Performances im Gasteig München und in Fürstenfeldbruck, im HAUS 10 , 2018/ 2019


Ein Review in der SZ

Hier eine Kritik zur Veranstaltung im Gasteig 2018 von Vesna Mlakar, erschienen im Tanznetz, auf tanz.at und in der Münchner Abendzeitung!
Eine weitere Kritik von Michael Wüst, erschienen im Kulturvollzu, dem digitalen Feuilleton für München!



Butohperformances mit Stefan Maria Marb und Jost-H.Hecker
am
29.Juni um 21.45 Uhr im Rahmen der Brucker Kulturnacht
und am
14.Juli um 18.30 Uhr
Tickets nur an der Abendkasse!



Die Ausstellung Apres- eine Verwandlung in der Kulturwerkstatt -Haus 10 zeigt eine umfassende Retrospektive auf das Gesamtwerk von Stefan Maria Marb und präsentiert es einem größeren Publikum. Seit 30 Jahren setzt sich der Tänzer, Choreograf, Pädagoge und Psychologe in seinen Performances mit Butoh auseinander, er gilt als Pionier dieser radikalen Kunstform in München. Butoh entstand vor 60 Jahren in Japan und stellt den nackten und fragilen Körper an sich in das Zentrum seiner Aktionen. Extreme Langsamkeit, expressive Wildheit und eine zarte Innerlichkeit zeichnen diese Körperkunstform aus, die ihre emotionale Ästhetik aus dem Moment der  Performance entstehen lässt. Marb, der mit den wichtigsten japanischen Butohkünstlern zusammenarbeitete, schuf in seiner Schaffensperiode national und international zahlreiche Solos, Aktionen, Performances und Bühnenproduktionen, die von dem New Yorker Fotografen Stefan Hagen, seinem bekannten Münchner Kollegen Volker Derlath und von der Münchner Videokünstlerin Sabine Scharf kontinuierlich begleitet und dokumentiert worden sind. Deren ausgestellte Fotos und Videos sowie ausgewählte Skulpturen des Bildhauers Andreas Kuhnlein  laden den Zuschauer auf eine visuelle Reise in die Welt des Butohkünstlers ein und geben einen tiefen Einblick in eine lange Periode kreativer Verwandlungen. Für die Ausstellung von Apres wird Marb eigens eine Butohperformance entwickeln und aufführen, in der er seine persönliche Verwandlung apres - nach 30 Schaffensjahren thematisiert. Live dazu der Cellist Jost-H. Hecker.

Fotografie: Stefan Hagen und Volker Derlath
Video: Sabine Scharf
Skulptur: Andreas Kuhnlein

Kulturwerkstatt HAUS 10
Kloster Fürstenfeld 10b
82256 Fürstenfeldbruck

Öffnungszeiten:
Fr 16 - 18 Uhr
Sa, So 10 - 18 Uhr
Eintritt frei

Stefan Maria Marb ist Mitglied der Tanztendenz München. Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Oberbayern.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Yamabushi Resurrection- eine Rekonstruktion
von Stefan Maria Marb
April 2019,
Tanztendenz München

Trying to die, I started to dance-
So, today is the day I will meet the tiger
. ( Ko Murobushi)

Im März 1992 tanzte der japanische Butohmeister Ko Murobushi seine beeindruckende Performance "Yamabushi" an der Isar in München. Ko praktizierte einst selbst als  "Yamabushi"  und lebte dabei eine längere Zeit als Einsiedler zurückgezogen  in den japanischen Bergen, um sich dort asketischen Körperpraktiken und vorbuddhistischen Ritualen zu widmen.     Stefan Maria Marb, der Zeuge seiner damaligen Darbietung an der Isar war, begegnete 1989 dem Japaner das erste Mal  und lud ihn in den folgenden Jahren mehrmals nach München ein, wo er mit Workshops in der Tanztendenz München gastierte. An den beiden kommenden Abenden möchte er zentrale Aspekte dieses herausragenden Butohkünstlers rekonstruieren und visualisieren, um damit seinem 2015 verstorbenen und wichtigsten Lehrer gedenken.

Eine persönliche Würdigung mit Videos, Fotos und einer Tanzperformance

 

Stefan Maria Marb ist Mitglied der Tanztendenz München. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferates der Landeshauptstadt München.

Fotos: Aleksandra Kwasnik
 


 

 

 

 

 


This is still the place
30 Jahre Tanzperformancekunst
mit Stefan Maria Marb


Der Film zur Performance von Sabine Scharf

Tanzperformance am 14. Oktober 2017 um 21 Uhr
Tiefgarage an der Uni Mensa München

( Eingang über Friedrichstrasse oder über U-Bahnhof Giselastrasse)

Am 18.7.1987, also vor 30 Jahren, zeigte Stefan Maria Marb seine allererste Tanzperformance "This is the place" unter Mitwirkung des New Yorker Fotografen Stefan Hagen in einer Münchner Tiefgarage an der Uni Mensa. Seither hat er eine Vielzahl von bedeutenden Solo- und  Gruppenperformances im In- und Ausland geschaffen. Aufgrund dieses Jubiläums treffen sich nun beide Künstler an demselben Ort wieder, um ein gemeinsames Event im wilden Geiste von damals und mit dem Spirit von heute zu zelebrieren.

Der Eintritt ist frei, eine Reservierung ist nicht erforderlich

Der Besuch der Veranstaltung erfolgt auf eigene Verantwortung

Stefan Maria Marb ist Mitglied der Tanztendenz München

Fotos copyright: Stefan Hagen

 

 

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Torso

 

 

Torso 4

 

 

Torso 5

 

 

Torso 5

 

 

Torso 5

 

 


Welten.Tänzer
Eine Körperanthologie
von Stefan Maria Marb

Aktuelle Kritiken im Tanznetz , im Kulturvollzug und auf tanz.at!
"... Die Nacktheit dagegen ergibt sich allmählich
und vollkommen unpathetisch. Und die Natur hat sich der Tänzer als knorrigen Ast über die Schulter gelegt. Die Art, wie er ihn trägt und sich mit ihm dreht, erinnert an Jesus am Kreuz wie an den Tanz eines Derwischs. Hier greifen Archaisches und Heiliges ineinander, ohne dass der gegenwärtige Mensch aus dem Zentrum entlassen würde. Schön!"
schreibt Sabine Leucht in der Februarausgabe des
Münchner Feuilletons

Der Film "Weg2" von Sabine Scharf ist jetzt auf youTube !

Wiederaufnahme: 13. & 14.Januar 2017, 20:30 Uhr
Schwere Reiter Theater, Dachauer Str. 114, 80636 München

“You need chaos in your soul to give birth to a dancing star“ - Friedrich Nietzsche

Inspiriert durch Friedrich Nietzsche’s Werk „Die Geburt der Tragödie“ begibt sich der Tänzer und Choreograf Stefan Maria Marb in seinem neuen, abendfüllenden Solotanzprojekt auf eine Reise durch seine eigenen künstlerischen Wahrnehmungswelten, in denen sich gleichfalls das Apollinische und das Dionysische im steten Kampf befinden.

In einer parcoursartigen Anordnung lässt er den Betrachter Einblicke in seine Wahrnehmungswelten als langjähriger, professioneller Tänzer und Choreograf nehmen – von der non-theatralen Performancewelt über die Erweiterung des Tanzes durch die Bildenden Künste und die Geisteswissenschaften hin zum Animalischen und zur choreografischen Abstraktion.
Die einzelnen Szenen verdichten sich inhaltlich und choreografisch, der Körper hingegen bleibt immer auf der Suche nach der eigenen, ersehnten Mitte, in der sich die Grenzen der bespielten Welten auflösen und sich vereinen.
Begleitet wird das Projekt durch Livemusik der Violonistin Gertrude Schilde und Musik von Nick Parkin, eigens angefertigte Skulpturen des Bildhauers Hansjürgen Vogel, Erläuterungen zu Nietzsches’ Haltung gegenüber dem Tanz durch den Autor und Verleger Andreas Mascha, Filmsequenzen zum Thema Tier-Mensch-Interaktion von Sabine Scharf und eine begleitende Fotoausstellung von Werner Siebert, in der Aufnahmen von Ko Murobushis München-Aufenthalt 1992 zu sehen sein werden
.

Konzept, Choreografie, Performance: Stefan Maria Marb
Assistenz: Alexander Strauß
Choreographische Assistenz: Tanja Zgonc
Violine: Gertrud Schilde
Musik: Nick Parkin
Film: Sabine Scharf
Philosophische Begleitung: Andreas Mascha
Skulpturen: Hansjürgen Vogel
Fotoausstellung: Werner Siebert
Licht und Technik: Rainer Ludwig
Kostüme: Machado Costumes
Pressebetreuung: Ulrich Stefan Knoll


Tickets: € 17.- / ermäßigt € 10.-
Reservierung: Tel. 089 / 721 10 15, reservierung@schwerereiter.de

Welten.Tänzer findet mit freundlicher Unterstützung durch das schwere reiter tanz und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München statt.
Stefan Maria Marb ist Mitglied der Tanztendenz München.

Fotos: © Volker Derlath

 

 

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Pygmalions Sehnsucht
Tanzperformance mit dem Butohatelier

aktuelle Kritik

und der Video

Premiere am 20.April um 20 Uhr
in der Münchner Glyptothek
,
Königsplatz
Weitere Vorstellung: 21. April um 20 Uhr

Idee, Choreografie und Regie: Stefan Maria Marb
Assistenz: Alexander Strauß
Spiel: Gerd Lohmeyer
Gesang: Berta Rieder
Live am Cello: Jost-H. Hecker
Tanz: Claudia Berger, Beate Brömse, Nina Danelon, Roland Eichner,  Anna Lamberz, Bernhard Lipka, Sieglinde Märzke, Günther Maier, Eugenie Nietmann, Julia Scholbeck, Stephanie movall, Pia Staniek, Maria Thomaser, Rosemarie Weichel,  Hanne Wölfle

Eintritt: 16€.- ermäßigt 10€.-
Vorverkauf / Abendkasse: Glyptothek Reservierung: 089 / 286100 Beginn: 20 Uhr, Einlass ab 19.15 Uhr
Glyptothek am Königsplatz
Geöffnet täglich außer Mo 10–17 Uhr, Do10–20 Uhr
U-Bahn U2 Königsplatz oder S-Bahn Hauptbahnhof

""...Inzwischen meißelte er weißes Elfenbein mit wunderbarer Kunst glücklich und gab ihm eine Form, mit der keine Frau geboren werden kann und verliebte sich in sein Werk. Ihr Antlitz ist das von einer wirklichen Jungfrau, du könntest glauben, sie lebe, wolle sich bewegen, wenn die Ehrfurcht nicht im Wege stünde: Die Kunst bleibt so sehr verborgen durch ihre Kunst. Pygmalion bewundert sie und entbrennt mit dem Herzen in Liebe zu dem vorgetäuschten Körper..." ( aus den Metamorphosen des Ovid)

Die Figur des Pygmalion verkörpert das Ideal des Demiurgen, des Schöpfers, der voll inbrünstiger Sehnsucht ein perfektes Abbild seiner Wünsche formen möchte.
Die TänzerInnen der Butohperformance  Pygmalions Sehnsucht  werden diesem Urwunsch des gestaltenden Künstlers in den Räumen der Glyptothek nachgehen und dabei gleichzeitig den antiken Skulpturen und Büsten gegenübertreten, die aus einer ganz ähnlichen Sehnsucht heraus gestaltet wurden.

 

Link Glyptothek

 


Pia

 

Geilo

 


Meine persönliche Begegnung mit Butoh
Ein Essay von Michael Wüst, Kurator der Kunsthalle whiteBOX, über das Butoh von Stefan Maria Marb

"Seitdem ich mit Stefan Marria Marb in der whiteBOX zusammen arbeite – im April 2011 ist mit „Bodymemory“ die siebte Tanzperformance zu sehen – gibt mir Butoh-Tanz, Butoh-Tanztheater, zu denken. Wie kann etwas, das nicht von dieser Welt zu sein scheint, so berühren, so in den Bann schlagen?...."

 

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