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VORSCHAU

- Yamabushi Resurrection- eine Rekonstruktion- 12.&13. April, Tanztendenz
- Butohatelier 2019- Das Heilige Spiel- 5. April, Tanztendenz München
- Butoh Workshop in Innsbruck mit Stefan Maria Marb, 11.& 12.Mai
- Butohunterricht ab 8.Mai in der Tanztendenz München
- Apres- eine Verwandlung- 28.Juni-14. Juli, Haus 10, Fürstenfeldbruck

- This is still the place - Tanzperformance zum 30jährigen Jubiläum
- Butoh und Tanztherapie/ Einzelsitzungen

- Welten.Tänzer - Solotanzproduktion
- Pygmalions Sehnsucht, Münchner Glyptothek
- Meine persönliche Begegnung mit Butoh- ein Essay

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Yamabushi Resurrection- eine Rekonstruktion
von Stefan Maria Marb
12.& 13. April 2019, jeweils 20 Uhr
Tanztendenz München

Trying to die, I started to dance-
So, today is the day I will meet the tiger
. ( Ko Murobushi)

Im März 1992 tanzte der japanische Butohmeister Ko Murobushi seine beeindruckende Performance "Yamabushi" an der Isar in München. Ko praktizierte einst selbst als  "Yamabushi"  und lebte dabei eine längere Zeit als Einsiedler zurückgezogen  in den japanischen Bergen, um sich dort asketischen Körperpraktiken und vorbuddhistischen Ritualen zu widmen.     Stefan Maria Marb, der Zeuge seiner damaligen Darbietung an der Isar war, begegnete 1989 dem Japaner das erste Mal  und lud ihn in den folgenden Jahren mehrmals nach München ein, wo er mit Workshops in der Tanztendenz München gastierte. An den beiden kommenden Abenden möchte er zentrale Aspekte dieses herausragenden Butohkünstlers rekonstruieren und visualisieren, um damit seinem 2015 verstorbenen und wichtigsten Lehrer gedenken.

Eine persönliche Würdigung mit Videos, Fotos und einer Tanzperformance

Der Eintritt ist frei, ein Unkostenbeitrag ist freiwillig

 

Stefan Maria Marb ist Mitglied der Tanztendenz München. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferates der Landeshauptstadt München.

Fotos: Aleksandra Kwasnik


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Butohatelier 2019
Das Heilige Spiel
Premiere: 5. April 2019, 20 Uhr, in der Tanztendenz München
weitere Vorstellung: 6. April, 20 Uhr

Choreografie und Regie: Stefan Maria Marb
Performance: Beate Brömse, Marcela Damico, Anne Egger- Büssing, Monika Eibl, Frauke Gerbig, Sieglinde Maerzke,
Günther Maier, Eugenie Nietmann,  Katharina Rossmann,
Julia Scholbeck,  Maria Thomaser, Rosemarie Weichel,  Hanne Wölfle

Live Musik: Ardhi Engl

Tickets an der Abendkasse: Der Unkostenbeitrag ist freiwillig



Für Kinder ist Spielen die wichtigste Form der Weltaneignung und Entwicklung, sie müssen Spielen nicht erst lernen. Es scheint eher so zu sein, dass wir, die Erwachsenen, im Laufe des Lebens das Spielen verlernen, oder um es mit George Bernard Shaw zu sagen: „Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie älter werden. Sie werden alt, weil sie aufhören zu spielen.“ Johan Huizinga, der Autor des genialen Werkes Homo Ludens, in dem er den Menschen als ein vorrangig spielendes Wesen definiert, erläutert den Begriff  des Spieles folgendermaßen:
"Spiel ist eine freiwillige Handlung oder Beschäftigung, die innerhalb gewisser festgesetzter Grenzen von Zeit und Raum nach freiwillig angenommenen, aber unbedingt bindenden Regeln verrichtet wird, ihr Ziel in sich selber hat und begleitet wird von einem Gefühl der Spannung und Freude und dem Bewusstsein des “Andersseins” als das “gewöhnliche Leben”

 

Der Tanz ist also demnach reines Spiel voller Freude, auch heiliges Spiel und Ritual. Vor diesem Hintergrund sollte man auch das Verhältnis des Spieles zu Butoh betrachten: Auch wenn es auf den ersten Blick bei Butoh eher weniger nach Spiel im herkömmlichen Sinne aussieht, so findet auf einer tieferen Ebene des Butohtänzers eine elementare spielerische Auseinandersetzung statt. Diese manifestiert sich auf einer unbewussten und intuitiven Ebene, wobei eine Begegnung mit den eigenen Emotionen, Erinnerungen, Gedanken und Zuständen stattfindet, welche zutiefst an die persönliche Existenz rühren.

Die kommende Tanzperformance Das Heilige Spiel wird sich in einen ergebnisoffenen und choreografischen Spielprozess begeben und dabei verschiedene Spielformen und Rituale im Hinblick auf Butoh erforschen, dazu spielt live der bekannte Klangkünstler
Ardhi Engl

 

 



 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Butoh-Workshop mit Stefan Maria Marb
11.& 12.Mai 2019 in Innsbruck, Yoga Loft Center

Thema des Kurses: The Empty Body

Im Butoh wird unser Tanz von zwei zentralen Polen genährt, einerseits von einer körperlichen und emotionalen Fülle und andererseits von einer angestrebten klaren Leerheit. Beide Aspekte
ringen jeweils im Moment der Bewegung miteinander und aus dieser Auseinandersetzung heraus entsteht unser individueller Tanz. Gemäß östlicher Denkart ist besagte Leerheit kein nihilistischer oder negativer Zustand, sondern er trägt ganz im Gegenteil die Möglichkeit einer ungeahnten Fülle in sich, sie ermöglicht eine Art Neugeburt. Der Workshop wird den Raum zwischen Fülle und Leerheit untersuchen und erforschen, mit dem Ziel, diesen uns vertraut und greifbar zu machen.
Dabei werden im Workshop traditionelle japanische Butohelemente ebenso vermittelt wie eigene zeitgemäße Ansätze. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der eigenen und improvisatorischen Gestaltung des Tanzes.

Für Anfänger und Fortgeschrittene

Zeiten: Samstag & Sonntag, jeweils 12 bis 17 Uhr
Ort: Yoga Loft Innsbruck,Sebastian-Kneipp-Weg 17, 6020 Innsbruck
Kosten: 155,--
bei Anmeldung und Zahlungseingang bis 1. April 135,--
Anmeldung und Information: Gerlinde Trommelschläger
Email: trommelschlaeger@gmx.at, Tel: +43 (0)69910713112
Bank: IBAN AT03 5700 0530 1100 7760, BIC: HYPTAT22

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Butohunterricht mit Stefan Maria Marb
ab dem 8.Mai 2019 in der Tanztendenz München


für Anfänger und Fortgeschrittene

Inhalt: folgende variierende Elemente liegen dabei den einzelnen Stunden zugrunde: Warm Up, Atemexercieses, Bodenarbeit, Slow Walk und Floating, Metamorphosen, Animal, Musikstudium, Butoh & Contact, themengestützte und freie Improvisationen.

Der Unterricht findet immer Mittwochs statt; Kosten: Pauschalpreis für 8 Abende: 170€.-
Einzelstunde: 28€.-
Probestunde: 15€.-

Überweisung/Konto: Stefan Marb
Postbank München, BLZ 70010080
Konto: 424939-802

Die Pauschalen sind grundsätzlich im Voraus zu bezahlen; danach besteht kein Anspruch auf Rückerstattung


Ort:
Tanztendenz München, Lindwurmstr.88/V, U-Bahn Poccistr.

Info: 089/7148848 oder info@butoh-marb.de


Anmeldung und Information: Stefan Maria Marb
Fon: 089/7148848; info@butoh-marb.de

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


Apres- eine Verwandlung
30 Jahre Butoh des Stefan Maria Marb
Fotoausstellung und Performance in FFB, im Haus 10
28.Juni 2018 bis 14.Juli 2019

Hier eine aktuelle Kritik von Vesna Mlakar, erschienen im Tanznetz, auf tanz.at und in der Münchner Abendzeitung!

Eine weitere Kritik von Michael Wüst, erschienen im Kulturvollzu, dem digitalen Feuilleton für München!

Vernissage: Freitag, 28.Juni, 19.30 Uhr
Butohperformance am 30.Juni um 21.45 Uhr
und am 14.Juli



Die Ausstellung Apres- eine Verwandlung in der Kulturwerkstatt -Haus 10 zeigt eine umfassende Retrospektive auf das Gesamtwerk von Stefan Maria Marb und präsentiert es einem größeren Publikum. Seit 30 Jahren setzt sich der Tänzer, Choreograf, Pädagoge und Psychologe in seinen Performances mit Butoh auseinander, er gilt als Pionier dieser radikalen Kunstform in München. Butoh entstand vor 60 Jahren in Japan und stellt den nackten und fragilen Körper an sich in das Zentrum seiner Aktionen. Extreme Langsamkeit, expressive Wildheit und eine zarte Innerlichkeit zeichnen diese Körperkunstform aus, die ihre emotionale Ästhetik aus dem Moment der  Performance entstehen lässt. Marb, der mit den wichtigsten japanischen Butohkünstlern zusammenarbeitete, schuf in seiner Schaffensperiode national und international zahlreiche Solos, Aktionen, Performances und Bühnenproduktionen, die von dem New Yorker Fotografen Stefan Hagen, seinem bekannten Münchner Kollegen Volker Derlath und von der Münchner Videokünstlerin Sabine Scharf kontinuierlich begleitet und dokumentiert worden sind. Deren ausgestellte Fotos und Videos sowie ausgewählte Skulpturen des Bildhauers Andreas Kuhnlein  laden den Zuschauer auf eine visuelle Reise in die Welt des Butohkünstlers ein und geben einen tiefen Einblick in eine lange Periode kreativer Verwandlungen. Für die Ausstellung von Apres wird Marb eigens eine Butohperformance entwickeln und aufführen, in der er seine persönliche Verwandlung apres - nach 30 Schaffensjahren thematisiert. Live dazu der Cellist Jost-H. Hecker.

Fotografie: Stefan Hagen
Video: Sabine Scharf
Butoh Performance: Stefan Maria Marb
Violoncello: Jost-H. Hecker

Kulturwerkstatt HAUS 10
Kloster Fürstenfeld 10b
82256 Fürstenfeldbruck

Öffnungszeiten:
Fr 16 - 18 Uhr
Sa, So 10 - 18 Uhr
Eintritt frei

Stefan Maria Marb ist Mitglied der Tanztendenz München.

 
 


 

 

 

 

 


This is still the place
30 Jahre Tanzperformancekunst
mit Stefan Maria Marb


Der Film zur Performance von Sabine Scharf

Tanzperformance am 14. Oktober 2017 um 21 Uhr
Tiefgarage an der Uni Mensa München

( Eingang über Friedrichstrasse oder über U-Bahnhof Giselastrasse)

Am 18.7.1987, also vor 30 Jahren, zeigte Stefan Maria Marb seine allererste Tanzperformance "This is the place" unter Mitwirkung des New Yorker Fotografen Stefan Hagen in einer Münchner Tiefgarage an der Uni Mensa. Seither hat er eine Vielzahl von bedeutenden Solo- und  Gruppenperformances im In- und Ausland geschaffen. Aufgrund dieses Jubiläums treffen sich nun beide Künstler an demselben Ort wieder, um ein gemeinsames Event im wilden Geiste von damals und mit dem Spirit von heute zu zelebrieren.

Der Eintritt ist frei, eine Reservierung ist nicht erforderlich

Der Besuch der Veranstaltung erfolgt auf eigene Verantwortung

Stefan Maria Marb ist Mitglied der Tanztendenz München

Fotos copyright: Stefan Hagen

 

 

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Tanztherapie

 

Tanztherapie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Tanz.Therapie
eine heilsame Beziehung

Einzelsitzungen mit Stefan Maria Marb
im Neuen Biodanza Zentrum München

In diesem Ansatz kombiniere ich tanztherapeutische
Anwendungen mit einfachenÜbungen aus dem japanischen
Butoh und der Gestaltarbeit.
Dieser Ansatz hat sich inzwischen bei unterschiedlichen Störungen wie beispielsweise beim Burnout Syndrom, bei Ängsten oder auch bei körperlichen Problemenbewährt.
In den Einzelsitzungen suchen wir gemeinsam nach Möglichkeiten mit Ihren Schwierigkeiten umzugehen und vertrauen dabei der Sprache und dem Ausdruck Ihres Körpers. Dazu kommen klärende Gespräche, wodurch schrittweise eine Heilung in Gang gesetzt wird.
Ziel ist es dabei, die eigenen Stärken zu erkennen und zu aktivieren.

mehr Info


Anmeldung und weitere Information unter:
089/7148848 oder per e-mail: smmarb@web.de

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Torso

 

 

Torso 4

 

 

Torso 5

 

 

Torso 5

 

 

Torso 5

 

 


Welten.Tänzer
Eine Körperanthologie
von Stefan Maria Marb

Aktuelle Kritiken im Tanznetz , im Kulturvollzug und auf tanz.at!
"... Die Nacktheit dagegen ergibt sich allmählich
und vollkommen unpathetisch. Und die Natur hat sich der Tänzer als knorrigen Ast über die Schulter gelegt. Die Art, wie er ihn trägt und sich mit ihm dreht, erinnert an Jesus am Kreuz wie an den Tanz eines Derwischs. Hier greifen Archaisches und Heiliges ineinander, ohne dass der gegenwärtige Mensch aus dem Zentrum entlassen würde. Schön!"
schreibt Sabine Leucht in der Februarausgabe des
Münchner Feuilletons

Der Film "Weg2" von Sabine Scharf ist jetzt auf youTube !

Wiederaufnahme: 13. & 14.Januar 2017, 20:30 Uhr
Schwere Reiter Theater, Dachauer Str. 114, 80636 München

“You need chaos in your soul to give birth to a dancing star“ - Friedrich Nietzsche

Inspiriert durch Friedrich Nietzsche’s Werk „Die Geburt der Tragödie“ begibt sich der Tänzer und Choreograf Stefan Maria Marb in seinem neuen, abendfüllenden Solotanzprojekt auf eine Reise durch seine eigenen künstlerischen Wahrnehmungswelten, in denen sich gleichfalls das Apollinische und das Dionysische im steten Kampf befinden.

In einer parcoursartigen Anordnung lässt er den Betrachter Einblicke in seine Wahrnehmungswelten als langjähriger, professioneller Tänzer und Choreograf nehmen – von der non-theatralen Performancewelt über die Erweiterung des Tanzes durch die Bildenden Künste und die Geisteswissenschaften hin zum Animalischen und zur choreografischen Abstraktion.
Die einzelnen Szenen verdichten sich inhaltlich und choreografisch, der Körper hingegen bleibt immer auf der Suche nach der eigenen, ersehnten Mitte, in der sich die Grenzen der bespielten Welten auflösen und sich vereinen.
Begleitet wird das Projekt durch Livemusik der Violonistin Gertrude Schilde und Musik von Nick Parkin, eigens angefertigte Skulpturen des Bildhauers Hansjürgen Vogel, Erläuterungen zu Nietzsches’ Haltung gegenüber dem Tanz durch den Autor und Verleger Andreas Mascha, Filmsequenzen zum Thema Tier-Mensch-Interaktion von Sabine Scharf und eine begleitende Fotoausstellung von Werner Siebert, in der Aufnahmen von Ko Murobushis München-Aufenthalt 1992 zu sehen sein werden
.

Konzept, Choreografie, Performance: Stefan Maria Marb
Assistenz: Alexander Strauß
Choreographische Assistenz: Tanja Zgonc
Violine: Gertrud Schilde
Musik: Nick Parkin
Film: Sabine Scharf
Philosophische Begleitung: Andreas Mascha
Skulpturen: Hansjürgen Vogel
Fotoausstellung: Werner Siebert
Licht und Technik: Rainer Ludwig
Kostüme: Machado Costumes
Pressebetreuung: Ulrich Stefan Knoll


Tickets: € 17.- / ermäßigt € 10.-
Reservierung: Tel. 089 / 721 10 15, reservierung@schwerereiter.de

Welten.Tänzer findet mit freundlicher Unterstützung durch das schwere reiter tanz und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München statt.
Stefan Maria Marb ist Mitglied der Tanztendenz München.

Fotos: © Volker Derlath

 

 

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Pygmalions Sehnsucht
Tanzperformance mit dem Butohatelier

aktuelle Kritik

und der Video

Premiere am 20.April um 20 Uhr
in der Münchner Glyptothek
,
Königsplatz
Weitere Vorstellung: 21. April um 20 Uhr

Idee, Choreografie und Regie: Stefan Maria Marb
Assistenz: Alexander Strauß
Spiel: Gerd Lohmeyer
Gesang: Berta Rieder
Live am Cello: Jost-H. Hecker
Tanz: Claudia Berger, Beate Brömse, Nina Danelon, Roland Eichner,  Anna Lamberz, Bernhard Lipka, Sieglinde Märzke, Günther Maier, Eugenie Nietmann, Julia Scholbeck, Stephanie movall, Pia Staniek, Maria Thomaser, Rosemarie Weichel,  Hanne Wölfle

Eintritt: 16€.- ermäßigt 10€.-
Vorverkauf / Abendkasse: Glyptothek Reservierung: 089 / 286100 Beginn: 20 Uhr, Einlass ab 19.15 Uhr
Glyptothek am Königsplatz
Geöffnet täglich außer Mo 10–17 Uhr, Do10–20 Uhr
U-Bahn U2 Königsplatz oder S-Bahn Hauptbahnhof

""...Inzwischen meißelte er weißes Elfenbein mit wunderbarer Kunst glücklich und gab ihm eine Form, mit der keine Frau geboren werden kann und verliebte sich in sein Werk. Ihr Antlitz ist das von einer wirklichen Jungfrau, du könntest glauben, sie lebe, wolle sich bewegen, wenn die Ehrfurcht nicht im Wege stünde: Die Kunst bleibt so sehr verborgen durch ihre Kunst. Pygmalion bewundert sie und entbrennt mit dem Herzen in Liebe zu dem vorgetäuschten Körper..." ( aus den Metamorphosen des Ovid)

Die Figur des Pygmalion verkörpert das Ideal des Demiurgen, des Schöpfers, der voll inbrünstiger Sehnsucht ein perfektes Abbild seiner Wünsche formen möchte.
Die TänzerInnen der Butohperformance  Pygmalions Sehnsucht  werden diesem Urwunsch des gestaltenden Künstlers in den Räumen der Glyptothek nachgehen und dabei gleichzeitig den antiken Skulpturen und Büsten gegenübertreten, die aus einer ganz ähnlichen Sehnsucht heraus gestaltet wurden.

 

Link Glyptothek

 


Pia

 

Geilo

 


Meine persönliche Begegnung mit Butoh
Ein Essay von Michael Wüst, Kurator der Kunsthalle whiteBOX, über das Butoh von Stefan Maria Marb

"Seitdem ich mit Stefan Marria Marb in der whiteBOX zusammen arbeite – im April 2011 ist mit „Bodymemory“ die siebte Tanzperformance zu sehen – gibt mir Butoh-Tanz, Butoh-Tanztheater, zu denken. Wie kann etwas, das nicht von dieser Welt zu sein scheint, so berühren, so in den Bann schlagen?...."

 

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