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VORSCHAU

- Yamabushi Resurrection- Butohperformance- 22. März, Isarinsel
- Butohatelier 2019- Das Heilige Spiel- 5. April, Tanztendenz München
- Apres- eine Verwandlung- 10.Dezember-2. Januar, Gasteig München

- Butoh Workshop in Wien mit Stefan Maria Marb, 15.& 16.Dezember

- This is still the place - Tanzperformance zum 30jährigen Jubiläum
- Butoh und Tanztherapie/ Einzelsitzungen

- Welten.Tänzer - Solotanzproduktion
- Pygmalions Sehnsucht, Münchner Glyptothek
- Meine persönliche Begegnung mit Butoh- ein Essay

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Yamabushi Resurrection- eine Rekonstruktion
Butohperformance von Stefan Maria Marb
22.& 23. März 2019, jeweils 17 Uhr
Isarinsel, unterhalb des Flauchersteges

Trying to die, I started to dance-
So, today is the day I will meet the tiger
. ( Ko Murobushi)

Im März 1992 tanzte der japanische Butohmeister Ko Murobushi seine beeindruckende Performance "Yamabushi" auf einer Isarinsel unterhalb des Flaucherstegs. Ein Yamabushi lebt als Einsiedler auf Rückzug in den Bergen, um sich dort abseits der Zivilisation, asketischen Körperpraktiken und vorbuddhistischen Ritualen zu widmen.  Stefan Maria Marb, der damals Zeuge dieser Darbietung war,  wird  in seiner Performance  zentrale Elemente aus "Yamabushi" rekonstruieren und am Originalschauplatz wiederauferstehen lassen, um so  seinem 2015 verstorbenen wichtigsten Lehrer zu gedenken.

Live dazu spielt der virtuose Free Jazz Saxophonist Werner Siebert, der die Performance von Ko Murobushi damals fotographisch dokumentierte.

Butoh Performance: Stefan Maria Marb
Live am Saxophon: Werner Siebert

Der Unkostenbeitrag ist freiwillig

 

Stefan Maria Marb ist Mitglied der Tanztendenz München. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferates der Landeshauptstadt München.

Fotos: Aleksandra Kwasnik


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Butohatelier 2019
Das Heilige Spiel
Leitung: Stefan Maria Marb

Premiere: 5. April 2019, 20 Uhr, in der Tanztendenz München
weitere Vorstellung: 6. April, 20 Uhr

Tanz: TänzerInnen des Butohateliers
Live Musik: Ardhi Engl



Für Kinder ist Spielen die wichtigste Form der Weltaneignung und Entwicklung, sie müssen Spielen nicht erst lernen. Es scheint eher so zu sein, dass wir, die Erwachsenen, im Laufe des Lebens das Spielen verlernen, oder um es mit George Bernard Shaw zu sagen: „Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie älter werden. Sie werden alt, weil sie aufhören zu spielen.“ Johan Huizinga, der Autor des genialen Werkes Homo Ludens, in dem er den Menschen als ein vorrangig spielendes Wesen definiert, erläutert den Begriff  des Spieles folgendermaßen:
"Spiel ist eine freiwillige Handlung oder Beschäftigung, die innerhalb gewisser festgesetzter Grenzen von Zeit und Raum nach freiwillig angenommenen, aber unbedingt bindenden Regeln verrichtet wird, ihr Ziel in sich selber hat und begleitet wird von einem Gefühl der Spannung und Freude und dem Bewusstsein des “Andersseins” als das “gewöhnliche Leben”

 

Der Tanz ist also demnach reines Spiel voller Freude, auch heiliges Spiel und Ritual. Vor diesem Hintergrund sollte man auch das Verhältnis des Spieles zu Butoh betrachten: Auch wenn es auf den ersten Blick bei Butoh eher weniger nach Spiel im herkömmlichen Sinne aussieht, so findet auf einer tieferen Ebene des Butohtänzers eine elementare spielerische Auseinandersetzung statt. Diese manifestiert sich auf einer unbewussten und intuitiven Ebene, wobei eine Begegnung mit den eigenen Emotionen, Erinnerungen, Gedanken und Zuständen stattfindet, welche zutiefst an die persönliche Existenz rühren.

Das kommende Butohatelier Das Heilige Spiel wird sich in einen ergebnisoffenen und choreografischen Spielprozess begeben und dabei verschiedene Rituale im Hinblick auf Butoh erforschen. Dabei fließen die Ideen und Interpretationen der TeilnehmerInnen in die Arbeit mit ein. Unterricht, Komposition, Improvisation, Choreografie und Proben vereinen sich  zu einem spannenden Ganzen. Als großzügiges Spielfeld dienen die wunderbaren Räume der Tanztendenz München, in der die Aufführungen stattfinden werden.

Butohatelier: Beginn  Mittwoch 16.Januar 2018, 19.30 bis 21 Uhr
Gesamtdauer: von Januar bis April  2019
Proben in der Tanztendenz München, Lindwurmstrasse 88/ V
Abschlussperformances im April ( 5. und 6.) in den Räumen der Tanztendenz München

Kosten: 350€.- ( Frühbucherrabat 320€.- bei Zahlungseingang bis 20.Dezember 2018)
Einzelstunde: 28€.-
Probestunde: 15€.-

Überweisung/Konto: Stefan Marb
IBAN DE50700100800424939802
BIC: PBNKDEFF
Die Pauschalen sind grundsätzlich im Voraus zu bezahlen; danach besteht kein Anspruch auf Rückerstattung

Info & Anmeldung: 089/7148848 oder info@butoh-marb.de

Maximale Teilnehmerzahl: 20

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


Apres- eine Verwandlung
30 Jahre Butoh des Stefan Maria Marb
Fotoausstellung und Performance im Gasteig München
10.Dezember 2018 bis 2.Januar 2019

Hier eine aktuelle Kritik von Vesna Mlakar, erschienen im Tanznetz, auf tanz.at und in der Münchner Abendzeitung!

Eine weitere Kritik von Michael Wüst, erschienen im Kulturvollzu, dem digitalen Feuilleton für München!

Vernissage: Montag, 10.Dezember, 18.30 Uhr
Butohperformance ab 19.30 Uhr

Weitere Performance am 21.Dezember um 17 Uhr

Die Ausstellung Apres- eine Verwandlung im Gasteig München zeigt zum ersten Male eine umfassende Retrospektive auf das Gesamtwerk von Stefan Maria Marb und präsentiert es einem größeren Publikum. Seit 30 Jahren setzt sich der Tänzer und Psychologe in seinen Performances mit Butoh auseinander und gilt als Pionier dieser radikalen Kunstform in München. Er schuf in seiner Schaffensperiode national und international zahlreiche Solos, Aktionen, Performances und Bühnenproduktionen, die von dem New Yorker Fotografen Stefan Hagen und der Münchner Videokünstlerin Sabine Scharf kontinuierlich begleitet und dokumentiert worden sind. Deren Fotos und Videos laden den Zuschauer auf eine visuelle Reise in die archaische Welt des Butohperformers ein und geben einen tiefen Einblick in 30 Jahre kreativer Verwandlungen.

Fotografie: Stefan Hagen
Video: Sabine Scharf
Butoh Performance: Stefan Maria Marb
Piano und Harmonium: Masako Ohta
Harfe: Sophia Litzinger
Lichtdesign: Andreas Meichelböck
Veranstalter: Unexposed. Curating Ideas

Eintritt frei

Gasteig Öffnungszeiten:
Montag bis Sonntag: 11 Uhr bis 23 Uhr
Foyer Carl-Orff-Saal, 1.OG, Rosenheimer Straße 5

Stefan Maria Marb ist Mitglied der Tanztendenz München. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferates der Landeshauptstadt München und der Gasteig GmbH.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Butoh-Workshop mit Stefan Maria Marb
15.& 16.Dezember 2018 in Wien, Butoh Center Austria

Thema des Kurses: Ma- Space


Der kommende Butohworkshop wird sich mit dem japanischen "Ma" und seinen vielfältigen Möglichkeiten beschäftigen. "Ma" meint in seiner Grundbedeutung so etwas wie eine Zwischenwelt, eine Lücke, insbesondere jedoch den Raum dazwischen mit all seinen unerforschten Möglichkeiten. Man kann “Ma” auch als eine Art Leere beschreiben, die noch nicht definiert ist und deshalb wie neugeboren erscheint. Butoh nähert sich diesem unbekanntem Zwischenraum körperlich-intuitiv an und erfährt ihn dadurch unmittelbar. 

zwischen Geburt und Tod
zwischen Mond und Sonne
zwischen Frau und Mann
zwischen Tier und Mensch
zwischen Dir und Mir
zwischen Unten und Oben

 

Anmeldung über Daniela Mayu:
(+43) 699 11 82 72 82
office@danimayu.com

 

 


 

 

 

 

 


This is still the place
30 Jahre Tanzperformancekunst
mit Stefan Maria Marb


Der Film zur Performance von Sabine Scharf

Tanzperformance am 14. Oktober 2017 um 21 Uhr
Tiefgarage an der Uni Mensa München

( Eingang über Friedrichstrasse oder über U-Bahnhof Giselastrasse)

Am 18.7.1987, also vor 30 Jahren, zeigte Stefan Maria Marb seine allererste Tanzperformance "This is the place" unter Mitwirkung des New Yorker Fotografen Stefan Hagen in einer Münchner Tiefgarage an der Uni Mensa. Seither hat er eine Vielzahl von bedeutenden Solo- und  Gruppenperformances im In- und Ausland geschaffen. Aufgrund dieses Jubiläums treffen sich nun beide Künstler an demselben Ort wieder, um ein gemeinsames Event im wilden Geiste von damals und mit dem Spirit von heute zu zelebrieren.

Der Eintritt ist frei, eine Reservierung ist nicht erforderlich

Der Besuch der Veranstaltung erfolgt auf eigene Verantwortung

Stefan Maria Marb ist Mitglied der Tanztendenz München

Fotos copyright: Stefan Hagen

 

 

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Tanztherapie

 

Tanztherapie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Tanz.Therapie
eine heilsame Beziehung

Einzelsitzungen mit Stefan Maria Marb
im Neuen Biodanza Zentrum München

In diesem Ansatz kombiniere ich tanztherapeutische
Anwendungen mit einfachenÜbungen aus dem japanischen
Butoh und der Gestaltarbeit.
Dieser Ansatz hat sich inzwischen bei unterschiedlichen Störungen wie beispielsweise beim Burnout Syndrom, bei Ängsten oder auch bei körperlichen Problemenbewährt.
In den Einzelsitzungen suchen wir gemeinsam nach Möglichkeiten mit Ihren Schwierigkeiten umzugehen und vertrauen dabei der Sprache und dem Ausdruck Ihres Körpers. Dazu kommen klärende Gespräche, wodurch schrittweise eine Heilung in Gang gesetzt wird.
Ziel ist es dabei, die eigenen Stärken zu erkennen und zu aktivieren.

mehr Info


Anmeldung und weitere Information unter:
089/7148848 oder per e-mail: smmarb@web.de

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Torso

 

 

Torso 4

 

 

Torso 5

 

 

Torso 5

 

 

Torso 5

 

 


Welten.Tänzer
Eine Körperanthologie
von Stefan Maria Marb

Aktuelle Kritiken im Tanznetz , im Kulturvollzug und auf tanz.at!
"... Die Nacktheit dagegen ergibt sich allmählich
und vollkommen unpathetisch. Und die Natur hat sich der Tänzer als knorrigen Ast über die Schulter gelegt. Die Art, wie er ihn trägt und sich mit ihm dreht, erinnert an Jesus am Kreuz wie an den Tanz eines Derwischs. Hier greifen Archaisches und Heiliges ineinander, ohne dass der gegenwärtige Mensch aus dem Zentrum entlassen würde. Schön!"
schreibt Sabine Leucht in der Februarausgabe des
Münchner Feuilletons

Der Film "Weg2" von Sabine Scharf ist jetzt auf youTube !

Wiederaufnahme: 13. & 14.Januar 2017, 20:30 Uhr
Schwere Reiter Theater, Dachauer Str. 114, 80636 München

“You need chaos in your soul to give birth to a dancing star“ - Friedrich Nietzsche

Inspiriert durch Friedrich Nietzsche’s Werk „Die Geburt der Tragödie“ begibt sich der Tänzer und Choreograf Stefan Maria Marb in seinem neuen, abendfüllenden Solotanzprojekt auf eine Reise durch seine eigenen künstlerischen Wahrnehmungswelten, in denen sich gleichfalls das Apollinische und das Dionysische im steten Kampf befinden.

In einer parcoursartigen Anordnung lässt er den Betrachter Einblicke in seine Wahrnehmungswelten als langjähriger, professioneller Tänzer und Choreograf nehmen – von der non-theatralen Performancewelt über die Erweiterung des Tanzes durch die Bildenden Künste und die Geisteswissenschaften hin zum Animalischen und zur choreografischen Abstraktion.
Die einzelnen Szenen verdichten sich inhaltlich und choreografisch, der Körper hingegen bleibt immer auf der Suche nach der eigenen, ersehnten Mitte, in der sich die Grenzen der bespielten Welten auflösen und sich vereinen.
Begleitet wird das Projekt durch Livemusik der Violonistin Gertrude Schilde und Musik von Nick Parkin, eigens angefertigte Skulpturen des Bildhauers Hansjürgen Vogel, Erläuterungen zu Nietzsches’ Haltung gegenüber dem Tanz durch den Autor und Verleger Andreas Mascha, Filmsequenzen zum Thema Tier-Mensch-Interaktion von Sabine Scharf und eine begleitende Fotoausstellung von Werner Siebert, in der Aufnahmen von Ko Murobushis München-Aufenthalt 1992 zu sehen sein werden
.

Konzept, Choreografie, Performance: Stefan Maria Marb
Assistenz: Alexander Strauß
Choreographische Assistenz: Tanja Zgonc
Violine: Gertrud Schilde
Musik: Nick Parkin
Film: Sabine Scharf
Philosophische Begleitung: Andreas Mascha
Skulpturen: Hansjürgen Vogel
Fotoausstellung: Werner Siebert
Licht und Technik: Rainer Ludwig
Kostüme: Machado Costumes
Pressebetreuung: Ulrich Stefan Knoll


Tickets: € 17.- / ermäßigt € 10.-
Reservierung: Tel. 089 / 721 10 15, reservierung@schwerereiter.de

Welten.Tänzer findet mit freundlicher Unterstützung durch das schwere reiter tanz und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München statt.
Stefan Maria Marb ist Mitglied der Tanztendenz München.

Fotos: © Volker Derlath

 

 

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Pygmalions Sehnsucht
Tanzperformance mit dem Butohatelier

aktuelle Kritik

und der Video

Premiere am 20.April um 20 Uhr
in der Münchner Glyptothek
,
Königsplatz
Weitere Vorstellung: 21. April um 20 Uhr

Idee, Choreografie und Regie: Stefan Maria Marb
Assistenz: Alexander Strauß
Spiel: Gerd Lohmeyer
Gesang: Berta Rieder
Live am Cello: Jost-H. Hecker
Tanz: Claudia Berger, Beate Brömse, Nina Danelon, Roland Eichner,  Anna Lamberz, Bernhard Lipka, Sieglinde Märzke, Günther Maier, Eugenie Nietmann, Julia Scholbeck, Stephanie movall, Pia Staniek, Maria Thomaser, Rosemarie Weichel,  Hanne Wölfle

Eintritt: 16€.- ermäßigt 10€.-
Vorverkauf / Abendkasse: Glyptothek Reservierung: 089 / 286100 Beginn: 20 Uhr, Einlass ab 19.15 Uhr
Glyptothek am Königsplatz
Geöffnet täglich außer Mo 10–17 Uhr, Do10–20 Uhr
U-Bahn U2 Königsplatz oder S-Bahn Hauptbahnhof

""...Inzwischen meißelte er weißes Elfenbein mit wunderbarer Kunst glücklich und gab ihm eine Form, mit der keine Frau geboren werden kann und verliebte sich in sein Werk. Ihr Antlitz ist das von einer wirklichen Jungfrau, du könntest glauben, sie lebe, wolle sich bewegen, wenn die Ehrfurcht nicht im Wege stünde: Die Kunst bleibt so sehr verborgen durch ihre Kunst. Pygmalion bewundert sie und entbrennt mit dem Herzen in Liebe zu dem vorgetäuschten Körper..." ( aus den Metamorphosen des Ovid)

Die Figur des Pygmalion verkörpert das Ideal des Demiurgen, des Schöpfers, der voll inbrünstiger Sehnsucht ein perfektes Abbild seiner Wünsche formen möchte.
Die TänzerInnen der Butohperformance  Pygmalions Sehnsucht  werden diesem Urwunsch des gestaltenden Künstlers in den Räumen der Glyptothek nachgehen und dabei gleichzeitig den antiken Skulpturen und Büsten gegenübertreten, die aus einer ganz ähnlichen Sehnsucht heraus gestaltet wurden.

 

Link Glyptothek

 


Pia

 

Geilo

 


Meine persönliche Begegnung mit Butoh
Ein Essay von Michael Wüst, Kurator der Kunsthalle whiteBOX, über das Butoh von Stefan Maria Marb

"Seitdem ich mit Stefan Marria Marb in der whiteBOX zusammen arbeite – im April 2011 ist mit „Bodymemory“ die siebte Tanzperformance zu sehen – gibt mir Butoh-Tanz, Butoh-Tanztheater, zu denken. Wie kann etwas, das nicht von dieser Welt zu sein scheint, so berühren, so in den Bann schlagen?...."

 

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